Meine Haltung

Nachdem ich entschlossen habe, mir eine Zucht aufzubauen, musste ich natürlich einiges umrüsten. Zuvor haben meine 4 Meerschweinchen in einem umgebauten Hochbett gelebt. Ich entschied mich dann für die ganzjährige Außenhaltung, da unser Garten viel Platz bietet und ich diese Form der Haltung am naturgerechtesten finde.
 
Hier könnt ihr nun den Bau mitverfolgen und sehen wie meine Schweinchen leben!

Viel Spaß :)

 

 

Der Standort

Nach kurzer Überlegung, kamen wir zu der Entscheidung, den Stall in unserer "Dreckecke" zu bauen. Dort lagerten wir ursprünglich Holz. diese ist vom Haus geschützt und bietet dadurch den idealen Standort

 

 

Die Abgrenzung

Nachdem wir einen Standort gefunden hatten, grenzten wir das Gehege ab, indem wir einen Graben für die späteren Rasenkanten zogen.

 

 

Erste Schritte

Da wir uns dazu entschlossen haben das Gehege der Sauen etwas höher zu setzen, sodass alles eben wird, errichteten wir eine kleine Mauer und setzten die ersten Füße für die Balken, sowie diese selbst. 

 

 

Das Dach kommt

Nach einiger Zeit konnten wir endlich mit dem Dach anfangen, um im weiteren Verlauf im trockenen arbeiten zu können.

Die Überdachungen aus Kunststoff/Plexiglas wurde anschließend angeschraubt.

Außerdem brachten wir die OSB-Platten mit den Bitumenplatten über den vorhergesehenen Ställen an.

 

 

Der Boden & die Wände

Beim Boden entschlossen wir uns ebenfalls für den einfachsten weg. Wir legten Steine (ähnlich wie Pflanzsteine) auf den Boden und darauf Balken. Da wiederrum legten wir OSB-Platten, überzogen mit Teichfolie drauf.

 

 

Der Auslauf

Nachdem wir die 1. Wand fertig hatten, machten wir mit der unteren Abgrenzung des Geheges weiter. Wir haben uns für diese Art von Abgrenzung entschlossen, da sie am einfachsten und zudem sicher ist.

 

 

Der Hauptstall der Sauen

Jetzt konnten wir endlich das Fenster einbauen, die Wände schließen und die Tür bauen.
Außerdem konnten wir auf dem Boden, wo keine Meeris sind Laminat verlegen und das Gehege abgrenzen, woraufhin die Sauen einziehen durften.

 

 

Der Draht

Um das Gehege sicher vor Marder, Ratten oder anderen Tieren zu machen, haben wir kleine Felder aus Dachlatten und 4-Punkt geschweißtem, feuerverzinkten Volieren Draht gebaut.

 

 

Bock-Gehege

Auch das Gehege für meine Böcke wurde endlich fertig gestellt und war Einzug bereit!

 

 

Das Außengehege fertig stellen

Natürlich möchte ich meinen Schweinchen viel Platz und ein möglichst Naturgetreues Gehege bieten... Dazu gehört unteranderem ein großer Auslauf, wozu wir extra den geschützten Bereich mit gebaut haben. Hier dürfen die kleinen dann wuseln und sich den ganzen Tag über austoben! Sie können frei entscheiden, ob sie sich im innen Gehege oder im Freilauf aufhalten möchten. Dazu öffne ich morgens eine Klappe (unter der Krone) und verschließe diese am Abend wieder. 

 

 

Erneuerungen

Sicherung der Fenster vor Fressfeinden. Somit können wir die Fenster im Sommer auch Nachts geöffnet lassen.

 

 

Auch die Aussengehege blieben nicht lange vor Erneuerungen sicher. Die Gehege Bereiche der Böcke wurden auf etwas über 2qm abgetrennt und mit mini Ställen bestückt. Diese dienen zum Schutz der Schweinchen, falls es regnet wärend sie im Freilauf sind oder einfach zum kuscheln. Denn anderst als die Sauen, können meine Jungs nicht selbstsändig entscheiden wann sie rein möchten. Daher haben wir auch Tränken angebracht. Heuraufen werden auch noch folgen! Auch den Boden wollten wir nach langem überlegen doch verändern. Unbehandelte Hackschnitzel sind es geworden. Die Schweinchen finden sie toll!

 

 

Auch unsere Mädels haben Hackschnitzel und eine neue Einrichtung bekommen :) 

 

 

Nach und nach wird auch unser Bockstall fertig....

 

 

Die Sauen haben zwar nichts neues bekommen, dafür haben wir uns mal was gegönnt!

Mehrere große Regale und Verstaumöglichkeiten für Futter und Pflege, Transportkisten und mehr wurden endlich an der Wand angebracht. Auch einen ausklappbaren Tisch, "integriert" in eine Pinnwand und ein großes Whiteboard durte bei uns nicht fehlen. 


Meine Fütterung

Nachdem ich mich sehr lange über die vielen verschiedenen Fütterungstechniken informiert habe, habe ich mich für die mir am Artgerechtesten vorkommende Fütterung entschieden.
Wir füttern demnach gutes Raufutter vom heimischen Bauern. Davon haben die Meerschweinchen rund um die Uhr und reichlich zur Verfügung.

Sie bekommen ein reichhaltiges Angebot an Saftfutter (Gemüse) und zwischendurch Obst.  

So füttern wir beispielsweise im Sommer viel Gras, Salate, Gurke, Dill, Petersilie, Zucchini, Paprika, Sellerie oder Melone an besonders heißen Tagen.              

Im Winter gibt es dann ein reichhaltiges Angebot an verschiedenen Kohlsorten, gelegentlich Möhren, Knollensellerie, Kürbis, Steckrüben und Fenchel.
Ergänzt wird das Futter das ganze Jahr über mit verschiedenen Kräutern, Saaten und Zweigen. Darunter zählen zu den Kräutern Dill, Basilikum, Selleriestiele, Petersilie, Brennnessel, Fenchel, Kümmel, Löwenzahn und Ringelblumenblüten. Gelegentlich werden Saaten wie Anis, Brennessel, Chiasamen, Dill, Leinsamen und Mariendistel angeboten.                                         

An Zweigen verfüttern wir viel Apfelbaum, Birne, Haselnuss und gelegentlich Weide.

Eine hilfreiche Futterliste finden sie hier
Ich empfehle die Seiten www.bibo-natur.de und www.birdsandmore.de für die Futterbestellungen.

Aufbewahren tue ich das Futter in verschiedenen Futterfässern, sowie auch in einfachen IKEA-Boxen. So kommt man schnell an das verschiedene Futter dran und hat es gleichzeitig vor ungebetenen Gästen geschützt. 


Auch wir sind Mitglied

Der Rosettenmeerschweinchen e.V., sowie der MFD bietet euch eine Vielzahl an Angeboten!

Dazu gehört ein tolles verknüpftes Netzwerk an Züchtern und Liebhabern.

Die Vereine bieten verschiedene Seminare (wie Rassen-, und Farbgenetik Seminare), Züchterliste mit vielen Daten, Ausstellungen, sowie auch eine Rosettenmeerschweinchen-Börse.

Schaut rein und informiert euch!